Casineum Velden
8. März 2012
18:30 Uhr
Thermische Sanierung
Konventionell gebaute Häuser vor der thermischen Sanierung sind „Heizkörper in der Landschaft". Ein nicht unwesentlicher Teil der Heizenergie wärmt nicht das Haus, sondern die Umgebung. Gleichzeitig dringt die Kälte beinahe ungehindert in den Innenraum. Die Folgen sind hohe Heizkosten und ein unbehagliches Raumklima. Das ändert sich auch trotz intensiven Heizens nicht. Der Grund: Die Temperaturen von Boden-, Wand- und Fensterflächen haben wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden. Je kälter sie sich anfühlen, umso unangenehmer fühlen wir uns. Eine hohe Raumlufttemperatur kann dieses Defizit nur unzureichend ausgleichen.
Die Vorteile einer Investition in eine thermische Sanierung von
bestehenden Objekten liegen auf der Hand. Eine lückenlose
Rundumdämmung sorgt im Winter für angenehme Wärme und
verhindert eine Überhitzung im Sommer. Eine Wohnraumlüftungs-
anlage
optimiert den
Energieverbrauch und sorgt für bedarfsgerechte Frischluftzufuhr. Je
weniger
Energie das Gebäude benötigt, desto kleiner können die Systeme zur
Wärmeversorgung dimensioniert werden.
Wege zur thermischen Sanierung
- Bestandsaufnahme und Schwachstellenanalyse
- Entscheidung über die durchzuführenden Maßnahmen
- Einholung von Kostenvoranschlägen
- Kosten-/Nutzen-Abwägung
Information, Kriterienkataloge, Checklisten, Förderungsmöglichkeit und vieles mehr zum
energieeffizienten und ökologischen Bauen gibt es unter www.bauen-sanieren.klimaaktiv.at